Anleitung

Benutzeranleitung

TAOM Process Studio – Benutzeranleitung

Vom beschriebenen Prozess zum fertigen, signierten Modell – Schritt für Schritt und mit voller Kontrolle.

Process Studio ist ein Werkzeug der TAOM™-Methode

TAOM Process Studio ist nicht nur ein BPMN-Editor, sondern ein Werkzeug der TAOM™ – Adaptive AI Organization Method™ von TRANIVA. TAOM ist eine lebende, versionierte Methodik, die künstliche Intelligenz menschenzentriert in Organisationen einbettet – als „gemeinsame methodische und KI-gestützte Koordinationsschicht zwischen Menschen, Projektmethoden, Prozessen, Wissen und Werkzeugen». Grundsatz: KI unterstützt, ersetzt aber nie die menschliche Verantwortung.

Das Framework gliedert sich in sechs Bausteine. Process Studio ist in der Enterprise-Tooling-/Enterprise-Architecture-Ebene verortet und realisiert die Prozess-Modellierung (BPMN 2.0, Prozesshierarchien L0–L4) – Hand in Hand mit dem TAOM Process Agent. Die im Framework hinterlegte Werkzeug- und Organisations-Kennung wird direkt in das signierte Herkunftssiegel jeder Datei übernommen (siehe „TAOM Qualitätssiegel»).

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Aufbau der Oberfläche

Der Editor ist in feste Bereiche gegliedert – so finden Sie jede Funktion schnell wieder:

  • Kopfzeile – Titel, Benutzeranleitung-Button, Versionsanzeige, Datei-Upload (.bpmn/.xml) und „+ Neues Prozessdiagramm».
  • Workspace-Leiste – aktiver Workspace, Workspaces neu laden, ⚙ Einstellungen, sowie eine Statistik-Leiste (Shapes / Flows / Farben / Extensions).
  • Original (links) – reine Ansicht der Ausgangsdatei, ein-/ausklappbar (◂), mit eigenem Zoom.
  • Generated · Editor (rechts) – die Arbeitsfläche mit Editor-Toolbar, Symbol-Palette (links, einklappbar), Zeichenfläche (Raster · Zoom · Verbindungen · Auswahl) und Attribut-Panel (rechts, einklappbar).

1Workspace anlegen

Zwei Wege: eine bestehende .bpmn/.xml-Datei hochladen, oder oben links „+ Neues Prozessdiagramm» klicken – dabei wird automatisch ein neuer, leerer Workspace mit gültigem BPMN-Grundgerüst angelegt, ganz ohne Datei-Upload. Jeder Workspace bekommt eine eigene ID und eigene Original-/Generated-Dateien auf dem Server.

Kopfbereich mit Beispielvorlagen, aktivem Arbeitsbereich und Agentenanzeige.
Kopfbereich mit Beispielvorlagen, aktivem Arbeitsbereich und Agentenanzeige.
×
Nr.ElementBeschreibung
1Diagramme einer GruppeFarbige Zahlen, wenn aus einem Agentenlauf mehrere Diagramme entstanden sind. Ein Klick wechselt; im Export lassen sich alle gemeinsam als ZIP laden.
2Aktiver WorkspaceDer Bereich, in dem gebaut und gespeichert wird – mit Ausgangsdatei, Arbeitsstand, Ausarbeitungen und Protokoll.
3Titel des DiagrammsNummer und Name des geöffneten Diagramms.
4BeispielvorlagenFertige Prozessbeschriebe. Ein Klick setzt den Text in das Eingabefeld des Agenten, wo er sich vor dem Senden anpassen lässt.
5AgentenanzeigeZeigt den tätigen Agenten – Process Agent für das Modell, Application und Quality Agent für die Ausarbeitung der Schritte.
6StatusFortschritt und verbleibende Zeit des laufenden Auftrags.

2Original vs. Generated (Split-Ansicht)

Links steht Original – die unveränderte, hochgeladene (oder leere) Ausgangsdatei, reine Anzeige ohne Bearbeitung. Rechts steht Generated – der volle Editor, hier wird gearbeitet. Über den Pfeil-Button links im Original-Titel lässt sich die Original-Spalte einklappen, damit der Editor mehr Platz bekommt. Beide Seiten haben eigene, unabhängige Zoom-Regler.

3Editor-Toolbar

Oberhalb der Zeichenfläche steuern Sie alle Layout- und Speicherfunktionen:

  • ↶ Rückgängig / ↷ Wiederholen – auch per Strg/Cmd+Z bzw. Strg/Cmd+Shift+Z. Jede abgeschlossene Änderung (verschieben, umbenennen, hinzufügen, löschen, verbinden, Attribute) ist rückgängig machbar.
  • Am Raster ausrichten – richtet alle (nicht gesperrten) Shapes am Raster aus und ordnet die Verbindungen sauber an. Bezugspunkt ist immer der Mittelpunkt eines Shapes, damit unterschiedlich grosse Symbole konsistent sitzen.
  • Lanes ausrichten – stapelt die Lanes innerhalb eines Pools lückenlos und ohne Überlappung, zentriert die Schritte wieder in ihrer Lane und führt die Verbindungen neu – so verschwinden Linien-Sprünge.
  • Sauber anordnen – zentriert jede Box mittig in der Lane, in der sie liegt, und begradigt die Verbindungen (ohne die Lane zu wechseln). Verwendet dasselbe Mittelpunkt-Raster wie „Am Raster ausrichten», sodass beide Funktionen zusammenpassen und die Shapes beim Wechseln nicht springen.
  • An Phase ausrichten 🔒 Lizenz – ordnet die Schritte nach ihren Phasen: die Phasen-Blöcke werden entlang der Flussrichtung sauber und in Reihenfolge hintereinander zusammengefasst (die innere Anordnung einer Phase bleibt erhalten).
  • IDs vergeben – nummeriert automatisch alle Elemente mit TAOM-IDs (TB-001, TL-001, TLD-001, zugehörige Texte mit „-T»).
  • Löschen – löscht das ausgewählte Element (funktioniert nicht bei gesperrten Elementen).
  • Speichern – schreibt den aktuellen Bearbeitungsstand auf dem Server fest.
Werkzeugleiste oberhalb der Zeichenfläche.
Werkzeugleiste oberhalb der Zeichenfläche.
×
Nr.ElementBeschreibung
1RückgängigNimmt die letzte Änderung zurück, auch per Tastenkürzel.
2WiederholenStellt eine zurückgenommene Änderung wieder her.
3AnordnenLayout-Werkzeuge – unter anderem „Diagramm optimieren»: Lanes ausrichten, Schritte entlang des Ablaufs anordnen, Phasenbänder zusammenfassen, Verbindungen neu führen.
4An PhaseWeist ausgewählten Schritten eine Phase zu.
5ID zuweisenVergibt sprechende TAOM-Kennungen für die Auswahl.
6ExportDownload, HTML-Vorschau, PDF – bei einer Diagrammgruppe auch alle Dateien gemeinsam als ZIP.
7LöschenEntfernt die ausgewählten Elemente.
8SpeichernSchreibt den Arbeitsstand in den Arbeitsbereich. Erst danach steht er für Viewer, Export und weitere Agentenläufe bereit.
9BedienhinweiseDie Kurzhilfe unter der Werkzeugleiste nennt die wichtigsten Handgriffe auf der Zeichenfläche.

4Symbol-Palette

Die linke Palette enthält den vollständigen BPMN-2.0-Symbolsatz, gegliedert in Kategorien. Über die Filterleiste oben lässt sich nach Diagramm-Typ einschränken (BPMN-Prozess, Organisation, Prozesslandkarte, Systemlandschaft, RACI-Matrix). Drei Wege, ein Symbol einzufügen:

  • Klicken – fügt das Symbol an der nächsten freien Rasterposition ein.
  • Ziehen (Drag & Drop) – Symbol anfassen, auf die gewünschte Stelle im Canvas ziehen, dort loslassen – landet exakt dort.
  • Punkt markieren, dann klicken – erst auf eine leere Stelle im Canvas klicken (gestrichelte Markierung erscheint), danach ein Symbol in der Palette anklicken – wird an der markierten Stelle platziert.
Wofür die Symbolgruppen gedacht sind
  • Ereignisse – markieren, was einen Ablauf auslöst (Start), zwischendurch eintritt oder ihn beendet (Ende). Varianten wie Nachricht, Timer, Signal, Bedingung, Fehler, Eskalation oder Kompensation zeigen, wodurch das Ereignis ausgelöst wird.
  • Aktivitäten – die eigentlichen Arbeitsschritte: allgemeiner Task, User Task (Person), Service Task (System), Skript-, Sende-, Empfangs- und manuelle Tasks sowie Teilprozesse für verschachtelte Abläufe.
  • Gateways – Verzweigungen und Zusammenführungen: exklusiv (XOR – genau ein Weg), parallel (AND – alle Wege gleichzeitig), inklusiv (OR – ein oder mehrere Wege) sowie komplexe und ereignisbasierte Gateways.
  • Daten & Artefakte – Datenobjekt und Datenspeicher (verwendete/erzeugte Informationen) sowie Textanmerkung und freies Textfeld für Notizen im Diagramm.
  • Swimlanes – Pool und Lane strukturieren nach Zuständigkeit (Bereich, Rolle, System). Über das Attribut-Panel zwischen Querformat (Beschriftung links) und Hochformat (Beschriftung oben) umschaltbar.
  • Rollen & Systeme – Person/Rolle, System/Engine und IT-Schnittstelle heben Verantwortliche bzw. beteiligte Systeme optisch hervor.
  • WRICEF – Klassifizierung von Entwicklungsobjekten: Workflow (W), Report (R), Interface (I), Conversion (C), Enhancement (E) und Form (F).
  • Organisation / Prozesslandkarte / Systemlandschaft / RACI-Matrix – ergänzende Symbole für Organigramme, Prozessübersichten, Systemlandschaften und Verantwortlichkeits-Matrizen.
Die Palette selbst lässt sich über den Pfeil-Button oben rechts im Palette-Kopf ein-/ausklappen.

4aPhasen – Prozessschritte zu Abschnitten zusammenfassen 🔒 Lizenz

Die Phase (in der Palette ganz oben, mit TAOM-Kennzeichnung) ist eine Besonderheit des Process Studio: ein organisatorisches Objekt, das mehrere Prozessschritte zu einem Abschnitt zusammenfasst – etwa „Erfassung», „Prüfung», „Abschluss». So bleibt auch ein langer Ablauf übersichtlich und in klare Etappen gegliedert.

  • Neue Phase anlegen – einen Schritt markieren und in der Palette auf „Phase» klicken: es wird eine neue, fortlaufend benannte Phase angelegt und der markierte Schritt ihr zugeordnet. Der Name ist frei änderbar.
  • Schritt zuordnen / umhängen – im Attribut-Panel unter „Phase / Teilprozess» im Feld „Phase dieses Schritts»: bestehende Phase wählen = umhängen, neuen Namen eintippen = neue Phase.
  • Farbiges Band – gehören Schritte zu Phasen, erscheint automatisch ein farbiges Band am Rand. Über das Phasen-Fenster lassen sich Name, Farbe, Sperre und Reihenfolge einstellen.
  • „An Phase ausrichten» – bringt die Phasen-Blöcke entlang der Flussrichtung sauber in Reihenfolge und fasst verstreute Schritte einer Phase zusammen.
Anlegen und Zuordnen von Phasen ist Bestandteil des lizenzierten Funktionsumfangs.

5Zeichenfläche

Auswählen, verschieben, Grösse ändern, sperren, ausblenden:

  • Auswählen – anklicken; das Element zeigt am Rand kleine Bedienelemente.
  • Verschieben – ziehen (rastet am Raster ein, ausser gesperrt).
  • Grösse ändern – vier blaue Ziehpunkte an den Ecken.
  • Löschen – rotes ✕-Symbol am ausgewählten Element (nicht bei gesperrten).
  • Sperren / Ausblenden – im Attribut-Panel: gesperrte Elemente bleiben verbindbar, aber unverschiebbar; ausgeblendete werden transparent und automatisch gesperrt.
  • Doppelklick – Name direkt umbenennen (Eingabefeld immer breit genug).

6Verbindungen erstellen

Element mit der Maus berühren (nicht klicken) – vier grüne Punkte erscheinen (Nord/Ost/Süd/West).

  • Auf ein Shape ziehen → Auswahl: durchgehende Linie (Sequenzfluss) oder gepunktete Linie (Assoziation).
  • Ohne Ziel loslassen → Symbolauswahl erscheint; das gewählte Element wird erzeugt und automatisch verbunden.

Verbindungen merken sich ihre Seite fest am Shape – bewegt sich das Shape, bleibt der Abgang an derselben Seite. Zum Umhängen: zwei rote Quadrate an den Enden auf ein anderes Shape ziehen. Bei orthogonalen Verbindungen lassen sich zwei lila Eckpunkte verschieben. Die Linienführung wird standardmässig automatisch gewählt, im Attribut-Panel manuell überschreibbar.

Verbindungstyp wählen Sequenzfluss der normale Ablauf: Schritt folgt auf Schritt Sequenzfluss beidseitig Rückweg mitgezeichnet, etwa bei Abstimmschleifen Assoziation lose Zuordnung ohne Richtung – etwa ein Dokument zu einem Schritt Gerichtete Assoziation lose Zuordnung mit Richtung
Die vier Verbindungsarten der Auswahl.
×
LinieBedeutungBeschreibung
durchgehend, ein Pfeil Sequenzfluss Der normale Ablauf: ein Schritt folgt auf den anderen. Das ist der Regelfall.
durchgehend, zwei Pfeile Sequenzfluss beidseitig Zeichnet den Rückweg mit – etwa bei Abstimmschleifen zwischen zwei Rollen.
gepunktet, ohne Pfeil Assoziation Lose Zuordnung ohne Richtung, zum Beispiel ein Dokument oder eine Anmerkung zu einem Schritt.
gepunktet, mit Pfeil Gerichtete Assoziation Lose Zuordnung mit Richtung.

Bestehende Verbindungen ändern: Am Ende einer Linie sitzt ein kleines Quadrat. Zieht man daran, lässt sich das Ende auf einen anderen Ankerpunkt legen, ohne die Verbindung neu anzulegen.

6aRechtsklick auf ein Element

Ein Rechtsklick auf ein Element öffnet das Kontextmenü. Es bündelt die häufigsten Handgriffe direkt dort, wo gearbeitet wird – ohne Umweg über Werkzeugleiste oder Attributbereich.

Rechtsklick auf ein Element Text bearbeiten Beschriftung im Diagramm ändern Beschreibung bearbeiten fachlichen Text erfassen Duplizieren Element mit allen Angaben kopieren Sperren gegen Verschieben schützen Ausblenden (transparent) Element unsichtbar stellen, ohne es zu löschen Phase zuordnen Abschnitt des Ablaufs zuweisen In der Lane zentrieren mittig in der Rolle ausrichten Farbe zurücksetzen eigene Farbe entfernen Löschen Element entfernen
Das Kontextmenü bündelt die häufigsten Handgriffe direkt am Element.
×
EintragFunktionBeschreibung
Text bearbeiten Beschriftung Ändert den im Diagramm sichtbaren Text.
Beschreibung bearbeiten Fachlicher Text Öffnet das Feld für die ausführliche Erläuterung.
Duplizieren Kopieren Legt eine Kopie mit allen Angaben an.
Sperren Schutz Schützt das Element gegen Verschieben.
Ausblenden (transparent) Darstellung Stellt das Element unsichtbar, ohne es zu löschen – etwa für Varianten eines Ablaufs.
Phase zuordnen Abschnitt Weist das Element einer Prozessphase zu.
In der Lane zentrieren Layout Richtet das Element mittig in seiner Rolle aus.
Farbe zurücksetzen Darstellung Entfernt eine abweichende Farbe.
Löschen Entfernen Löscht das Element.

7Attribut-Panel

Zeigt bei Auswahl eines Elements: Name, Beschreibung, BPMN-ID (nur Anzeige), TAOM-ID (editierbar), Position (Sperren/Ausblenden), Füll-/Rahmen-/Textfarbe, Schriftgrösse. Je nach Elementtyp zusätzlich: Linienführung & Bedingungsausdruck (Pfeile), Gateway-Typ, Ereignis-Trigger, Task-Typ & WRICEF-Typ & Skript-Felder (Tasks), Jira-/Confluence-Verknüpfung (Tasks), Ausrichtung & „Fläche anzeigen» (Swimlanes). Governance & Klassifizierung je Schritt sind für angemeldete Nutzer bearbeitbar.

Auch Phasen tragen Texte: Ein Klick auf ein Phasenband am Rand zeigt dessen Beschreibung im unteren Bereich – ebenso wie bei einem einzelnen Prozessschritt. So lässt sich ein Ablauf zuerst auf Abschnittsebene lesen und erst danach im Detail.

Attributbereich rechts – hier hängt die fachliche Tiefe je Element.
Attributbereich rechts – hier hängt die fachliche Tiefe je Element.
×
Nr.ElementBeschreibung
1Name (intern)Technischer Name; wird im Diagramm nicht angezeigt.
2TextDie Beschriftung im Diagramm, getrennt je Sprache.
3BeschreibungDer fachliche Text. Er erscheint im Viewer beim Anklicken des Elements und wandert in den Export.
4Jetzt ausarbeitenLässt die Agenten nur dieses eine Element beschreiben – ohne das ganze Modell neu zu bauen.
5In Export aufnehmenSteuert, ob das Element bei der Übergabe berücksichtigt wird; darunter steht, wer es zuletzt bearbeitet hat.
6BPMN-KennungDie technische Kennung aus der Datei.
7TAOM-KennungSprechende Kennung für Export und Nachverfolgung.
8VorgangsartBestimmt, als welche Art von Vorgang das Element beim Anlegen des Blueprints entsteht.
9Priorität und StatusOptionale Vorgaben für die Übergabe.

8Einstellungen (⚙)

Frei zugänglich: Raster anzeigen, Am Raster ausrichten (beim Ziehen), Rastergrösse, Zoom-Geschwindigkeit, Arbeitsbereich-Breite, TAOM-ID-/WRICEF-Badges anzeigen, Jira-/Confluence-Basis-URLs.

Hinter einer einfachen lokalen Anmeldung (kein echter Sicherheitsmechanismus, nur Schutz vor versehentlichem Verstellen): Alle Elemente sperren/entsperren, Verlauf & Protokoll ein-/ausblenden, aktiven Workspace unwiderruflich löschen.

Einstellungen, oberer Teil: Darstellung und Arbeitsfläche.
Einstellungen, oberer Teil: Darstellung und Arbeitsfläche.
×
Nr.ElementBeschreibung
1Raster anzeigenBlendet das Hilfsraster ein.
2Am Raster ausrichtenLässt Elemente beim Ziehen einrasten.
3Ankerpunkte immer anzeigenZeigt die Andockpunkte dauerhaft – hilfreich beim Verbinden vieler Elemente.
4Parallele Linien bündelnFasst nebeneinander verlaufende Verbindungen optisch zusammen.
5LinienbrückenZeichnet kleine Brücken an Kreuzungen, damit erkennbar bleibt, welche Linie durchläuft.
6HilfetexteZeigt beim Überfahren kurze Erklärungen zu Schaltflächen und Objekten.
7RastergrösseAbstand des Rasters in Bildpunkten.
8PhasenabstandAbstand der Phasenbänder zum Diagramm.
9Zoom-GeschwindigkeitWie stark ein Schritt am Mausrad vergrössert oder verkleinert.
10Arbeitsbereich-Breite und Editor-HöheGrösse der Zeichenfläche in Bildpunkten – für sehr breite Modelle im Querformat.
Einstellungen, unterer Teil: Kennzeichnung, Verknüpfung und Verwaltung.
Einstellungen, unterer Teil: Kennzeichnung, Verknüpfung und Verwaltung.
×
Nr.ElementBeschreibung
1Kennungen anzeigenBlendet die TAOM-Kennungen an den Elementen ein.
2EntwicklungsobjekteKennzeichnet Entwicklungsobjekte sichtbar am Element.
3KategorieZeigt die Einstufung am Element.
4VorgangsartZeigt die Art des verknüpften Vorgangs am Element.
5Adresse der VorgangsverwaltungBasisadresse der eigenen Instanz; erst damit führen die Verweise zum richtigen Ziel.
6Adresse des WikisBasisadresse für die Dokumentation.
7Alle sperrenSchützt alle Elemente gegen versehentliches Verschieben.
8Alle entsperrenHebt den Schutz wieder auf.
9Verlauf und ProtokollBlendet Änderungsverlauf und Protokoll des Arbeitsbereichs ein.
10StapelverarbeitungLiest einen ganzen Ordner mit BPMN-Dateien ein, legt je Datei einen Arbeitsbereich an und übernimmt die Modelle in das Stil-Profil.

9Export

„HTML Vorschau» öffnet die Ansicht in einem neuen Tab (Original: zuletzt gespeicherter Stand; Generated: aktueller Bearbeitungsstand inkl. TAOM/TRANIVA-Branding). „Als PDF» öffnet dieselbe Ansicht und startet den Browser-Druckdialog; die Seitengrösse (A4–A0) wird passend zur Diagrammgrösse gewählt. „Download» lädt die .bpmn-Datei herunter – der Dateiname entspricht dem Titel des Prozesses. In HTML und PDF erscheinen unten der Herkunfts-/KI-Hinweis und ein QR-Code.

9aZusammengehörende Diagramme

Umfangreiche Abläufe lassen sich in mehrere eigenständige Diagramme aufteilen – etwa Wareneingang, Fertigungsversorgung, Versand und Inventur. Entstehen sie aus einem Agentenlauf, bleiben sie dauerhaft verbunden: Nummer, Gesamtzahl und die Bezeichnungen der zugehörigen Diagramme werden in jeder BPMN-Datei selbst hinterlegt.

Im Editor erscheinen sie als farbige Zahlen neben dem aktiven Workspace; ein Klick wechselt zum jeweiligen Diagramm. Im Export lädt „alle Diagramme der Gruppe» sämtliche Dateien gemeinsam als ZIP, benannt nach Nummer und Titel. Da die Zugehörigkeit in der Datei steht, bleibt sie auch bei Weitergabe, Export und Anzeige im Viewer erhalten.

Ausarbeitung: Automatisch ausgearbeitet wird das zuerst gebaute Diagramm. Für die übrigen lässt sich die Ausarbeitung je Element über „Jetzt ausarbeiten» im Attributbereich anstossen – das spart Aufwand gegenüber einer vollständigen Ausarbeitung aller Diagramme.

10TAOM Qualitätssiegel & Herkunft

Jede in TAOM erzeugte oder bearbeitete BPMN-Datei erhält ein unsichtbares, signiertes Herkunftssiegel: Ursprung, TAOM-Version, Zeitpunkt, Lizenzstatus sowie ein KI-Kennzeichen. Wir übernehmen nie eine fremde Herkunft – ist eine Datei nicht in TAOM entstanden, steht ehrlich „Unbekannt»; ein vorhandener Ursprung bleibt erhalten und wird nur um unsere Verarbeitung ergänzt. Beim Export wird zusätzlich ein QR-Code eingefügt, der auf die Prüfseite unter taom.ai/beleg verweist. Dort lassen sich Nummer und Siegel eingeben und die Herkunft ohne Zugang zu TAOM nachprüfen.

Verantwortung & Historie: Bei einem Import (Fremddatei) übernehmen wir kein vorhandenes Siegel und keine Herkunft – der Verlauf startet ehrlich neu mit „Importiert (unbekannt)». Verantwortung übernehmen wir erst, wenn die Datei tatsächlich in TAOM bearbeitet/gespeichert wird. Nur ohne Upload (leeres Diagramm oder per TAOM-Agent) beginnt der Verlauf mit TAOM. Dieser Verlauf wird im File gespeichert und ist Teil der Signatur.

Im Sinne der EU-KI-Verordnung (AI Act) kennzeichnen wir KI-Beteiligung offen mit den offiziellen EU-Icons: vollständig KI-generierte Diagramme tragen „AI GENERATED», jede in TAOM (auch teilweise) bearbeitete Datei mindestens „AI MODIFIED». Das Kennzeichen ist Teil der Signatur – Manipulation an den wichtigen Details fällt bei der Prüfung auf.

Grundlage der Signatur: eine kryptografische Prüfsumme nach SHA-256 über den Inhalt der Datei. Damit lässt sich feststellen, ob eine Datei aus dieser Umgebung stammt und ob sie nach dem Erzeugen verändert wurde.

Dasselbe Verfahren auf Dokumenten: Rechnung, Lizenzdokument, Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung, Zertifikat und Vertragsdokumentation tragen ein Belegsiegel mit Nummer und QR-Code – prüfbar über dieselbe Seite taom.ai/beleg. Nicht nur das Modell hat damit eine belegbare Herkunft, sondern auch jedes Papier, das daraus entsteht. Welche Merkmale in welchem Zustand sind, steht im Trust Center.

11TAOM Agent – Prozess aus Text oder Sprache

Über das aufklappbare Panel „TAOM Agent» oberhalb des Editors beschreiben Sie einen Prozess in eigenen Worten – getippt oder per Spracheingabe. TAOM erzeugt daraus automatisch einen BPMN-Entwurf im Editor, den Sie anschliessend wie gewohnt anpassen. Stellt der Agent eine Rückfrage, antworten Sie einfach weiter, bis das Diagramm passt. Die Antwort erscheint direkt im Panel.

AKTIVER WORKSPACE 20260807_093012_AbC… ▸ Process Agent ✎ Application Agent ⌕ Quality Agent Knowledge · Delivery · Collaboration · Learning bereit für die nächste Eingabe Aktiver Workspace und Agenten Zeigt, in welchem Arbeitsbereich gebaut wird und welcher Agent gerade arbeitet. TAOM™ Agent · Prozess aus Text erzeugen ADAPTIVE AI ORGANIZATION METHOD Ergebnis: Automatisch Neu erstellen Aktuelles überschreiben Aktuelles erweitern Beschreiben Sie Ihren Prozess … Spracheingabe Senden Ergebnis abholen Verlauf anzeigen Was mit dem Ergebnis geschieht Automatisch entscheidet der Agent selbst; sonst legen Sie fest, ob neu gebaut, ersetzt oder ergänzt wird. Rückfragen des Agenten erscheinen hier mit Antwortmöglichkeiten; der Verlauf hält Frage und Antwort fest.
Agentenbereich mit Ergebnisart, Eingabefeld und Verlauf; darüber der aktive Arbeitsbereich und die Agentenanzeige.
×
ElementFunktionBeschreibung
Automatisch Selbst einordnen Der Agent entscheidet anhand der Eingabe, ob ein neues Diagramm entsteht, das aktuelle ersetzt oder ergänzt wird. Die empfohlene Einstellung.
Neu erstellen Immer neu Erzeugt in jedem Fall ein neues Diagramm; das bisherige bleibt bestehen.
Aktuelles überschreiben Ersetzen Baut das geöffnete Diagramm neu. Fällt das Ergebnis deutlich kleiner aus, fragt der Agent zuerst nach, statt ungefragt zu ersetzen.
Aktuelles erweitern Ergänzen Fügt dem geöffneten Diagramm weitere Schritte hinzu. Vorhandene Kennungen und Ausarbeitungen bleiben erhalten.
Eingabefeld Beschreiben Freier Text in eigenen Worten – ein Gesprächsprotokoll, eine Arbeitsanweisung oder Stichworte. Je genauer, desto weniger muss der Agent annehmen.
Spracheingabe Diktieren Nimmt gesprochenen Text auf und setzt ihn in das Eingabefeld.
Senden Starten Übergibt die Beschreibung an den Agenten. Umfangreiche Modelle entstehen im Hintergrund.
Ergebnis abholen Nachladen Holt ein im Hintergrund fertiggestelltes Ergebnis in den Editor – etwa nach einem Neuladen der Seite.
Verlauf anzeigen Gespräch Zeigt den Austausch mit dem Agenten: Eingaben, Rückfragen samt Antwortmöglichkeiten und Antworten.

Der Agent liest ausschliesslich Ihren Text. Zwei Dinge kann er nicht erraten – sie müssen ausdrücklich darin stehen:

Die Ausrichtung. Ohne Angabe wird im Hochformat gebaut, also von oben nach unten. Soll das Diagramm quer laufen, gehört ein Wort wie querformat oder horizontal in den Text – am besten gleich an den Anfang. Der Wunsch gilt danach für die ganze Sitzung: Auch bei Nachfragen und Ergänzungen bleibt die gewählte Ausrichtung erhalten.

Die Art des Diagramms. Ohne Angabe entsteht ein BPMN-Prozess. Wird etwas anderes gebraucht, muss es benannt werden – etwa RACI-Matrix, Organigramm, Prozesslandkarte oder Systemlandschaft. Ein Satz genügt: „Erstelle eine RACI-Matrix für die folgenden Rollen und Aufgaben …»

Alles Weitere darf, muss aber nicht angegeben werden: Branche, Detailgrad, Rollen und Systeme erkennt der Agent aus dem Text.

Erkennt der Agent, dass eine Beschreibung mehrdeutig ist – etwa mehrere unabhängige Abläufe ohne erkennbaren Zusammenhang –, baut er nicht auf Verdacht, sondern stellt eine Rückfrage mit konkreten Antwortmöglichkeiten. Frage und Antwort werden im Verlauf festgehalten, sodass später nachvollziehbar bleibt, auf welcher Grundlage ein Modell entstanden ist.

Wie lange auf eine Antwort gewartet wird, legen Sie in den Einstellungen fest. Bleibt das Feld leer, wartet der Editor unbegrenzt – die Entscheidung bleibt damit ausdrücklich beim Menschen.

12Jira- & Confluence-Integration

TAOM-Elemente tragen in ihren Attributen JIRA-Metadaten (Issue-Typ, Priorität, Status, Component, Version, Assignee u. a.) sowie eine Confluence-Verlinkung – als Vorbereitung der Anbindung. Der Issue-Typ ist nach TAOM-Ebene vorbelegt (WRICEF → Sub-task, sonst Task) und je Element überschreibbar; auf den Shapes werden die offiziellen, unveränderten Jira-Issue-Type-Icons und Status-Farben von Atlassian verwendet. Alle Angaben werden fest im BPMN gespeichert.

Jira und Confluence sind Produkte von Atlassian und stehen für separate Systeme – sie werden nicht mit TAOM/TRANIVA verschmolzen.

13Lizenzierung & Zugang

Ohne Registrierung/Anmeldung können Sie eigene BPMN-Dateien hochladen und den Editor voll nutzen: ansehen, bearbeiten, speichern sowie als HTML oder PDF exportieren. Für den vollen Funktionsumfang registrieren Sie sich bitte über die Kontaktseite.

Frei nutzbar (ohne Anmeldung)
  • Dateien hochladen oder leeres Diagramm anlegen.
  • Alle Symbole platzieren, verbinden, umbenennen.
  • Verschieben, Grösse ändern, sperren, ausblenden; Farben & Schrift.
  • „Am Raster ausrichten», „Lanes ausrichten», „Sauber anordnen», „IDs vergeben».
  • Raster-/Ansichts-Einstellungen; HTML-/PDF-Vorschau und Download.
Nur mit Lizenz 🔒 Lizenz
  • Phasen anlegen und Schritten zuordnen sowie „An Phase ausrichten».
  • Dokumente an einen Schritt anhängen (zugriffsgeschützt gespeichert).
  • Klassifizierung & Governance je Schritt bearbeiten.
  • Blueprint für Jira/Confluence anlegen.
  • TAOM Agent (Prozess aus Text/Sprache) und Massenverarbeitung.
  • Voller Export sehr grosser/gemischter Modelle (ohne Lizenz zeigt die Demo einen Ausschnitt).

14Marken & Rechte Dritter

15Jira Integration Guidelines (Atlassian)

Kurzfassung der offiziellen Atlassian-Vorgaben: Schaltflächen/Links eindeutig benennen („Jira-Vorgang erstellen», „In Jira öffnen») · nur offizielle, unveränderte Assets verwenden (Original-Issue-Type-Icons und Status-Farben; Jira-Logo nie umfärben oder mit dem eigenen Logo verschmelzen) · Jira-Kernfunktionen (Boards, Backlogs, Workflows) nicht nachbauen, sondern nach Jira verlinken · beim Anzeigen von Vorgängen stets Key, Typ-Icon, Zusammenfassung und Status zeigen · Änderungen zurück nach Jira synchronisieren (Single Source of Truth) und immer auf den Original-Vorgang verlinken.

Die vollständige Benutzeranleitung ist im Editor jederzeit über den Button „Benutzeranleitung» abrufbar.