Process Studio
Kein Marketingtext, sondern die Liste: was im Process Studio vorhanden ist, geordnet nach dem, wofür man es braucht. Wer prüft, ob ein Werkzeug taugt, will keine Adjektive – er will wissen, ob die Funktion da ist, die er braucht.
Modellierung, Angaben am Element, Suche, Zusammenarbeit und Übergabe – einschliesslich der Grenzen.
Modellieren
BPMN, vollständig und ohne Umwege
Aufgaben, Ereignisse, Entscheidungen, Teilprozesse, Pools und Bahnen – BPMN 2.0 mit Darstellungsangaben, kein reduzierter Ausschnitt.
Prozess aus Text
Beschreiben statt zeichnen: Der Agent erzeugt das Modell – neu anlegen, ersetzen oder ein bestehendes erweitern.
Automatisch anordnen
Rechtwinklige Verbindungen, Raster, Ausrichtung an Phasen – im Stil, den das Learning Model aus dem Bestand ermittelt hat.
Phasen und Bahnen
Schritte einer Phase zuordnen, Bänder färben, Reihenfolge festlegen – die Gliederung, die in Jira und Confluence wiederkehrt.
Am Element hinterlegen
TAOM-Kennung
Eine stabile Kennung je Schritt – Grundlage dafür, dass Jira-Vorgang, Confluence-Seite und Testfall demselben Schritt zugeordnet bleiben.
Rolle, System, Transaktion
Wer macht es, worin, mit welcher Funktion – ERP-Funktionen mehrzeilig, mit Vorschlägen aus dem Learning Model.
WRICEF und Kategorie
Standard oder Erweiterung, und welcher Art. Sichtbar als Marke am Kasten.
Prüfpflicht, Risiko, Kontrolle, Testfall
Die Nachweiskette am Schritt – mit Testergebnis und Freigabestand, nicht in einer Liste daneben.
Beschreibung je Sprache
Deutsch und Englisch getrennt geführt, umschaltbar am Schritt, an der Phase und im Bearbeitungsfenster.
Herkunft und Freigabe
Von Menschen erstellt, KI-erzeugt oder KI-verändert – mit Person und Zeitpunkt der Freigabe.
Finden und vergleichen
Im geöffneten Modell
Sucht in Beschriftung, Beschreibung, Kennung und ERP-Funktionen – springt zum Treffer und zoomt heran, statt nur zu markieren.
Über alle Modelle
Freitext und dreizehn fertige Fragen über den gesamten Bestand – nach Begriffen, Merkmalen und Zusammenhang.
Geteilte Ansicht
Links ein zweites Modell zur Ansicht, rechts der Editor – vergleichen, ohne das eigene zu verlassen. Mit einem Klick tauschen.
Original und Bearbeitungsstand
Die hochgeladene Datei bleibt daneben wählbar: Was war es ursprünglich, was ist daraus geworden?
Zusammenarbeit und Verlauf
Gleichzeitig arbeiten
Wer gerade wo arbeitet, ist sichtbar – Anwesenheit am Element, kein Zusammenführen zweier Fassungen im Nachhinein.
Änderungsverlauf
Was geändert wurde, von wem und wann – mit Rückgängig und einer Ansicht der offenen Änderungen vor dem Speichern.
Arbeitsbereiche
Modelle je Vorhaben getrennt, mandantengebunden – fremde Bereiche sichtbar, aber als solche gekennzeichnet.
Stapelverarbeitung fürs Lernen
Einen Ordner mit BPMN-Dateien wählen: Je Datei entsteht ein Arbeitsbereich, die Auswertung fürs Learning Model läuft mit.
Weitergeben
Jira und Confluence
Epic, Storys je Phase, Vorgänge je Schritt und der Seitenbaum mit Spezifikationen – aus demselben Modell.
HTML und PDF
Ein Nachweis zum Weitergeben – mit Beschreibungen, Prüfangaben und Kennungen, in der gewählten Sprache.
BPMN-Datei
Alles steht in der Datei, auch die TAOM-Angaben. Sie öffnet sich in anderen Werkzeugen, ohne dass die Zusätze stören.
Schnittstelle
Prozesse und Merkmale maschinell abrufen und in eigene Systeme übernehmen.
Ehrlich gesagt
Kein Process Mining
Das Studio modelliert BPMN und die Angaben daran. Es liest keine Ereignisprotokolle aus laufenden Systemen und misst keine Durchlaufzeiten. Wer beides braucht, nutzt Mining für die Messung und TAOM für Beschreibung, Nachweis und Umsetzung.
Keine Ausführungsumgebung
Das Studio beschreibt Prozesse, es führt sie nicht aus. Die Modelle dienen Verständnis, Nachweis und Umsetzung – sie sind keine Workflow-Maschine.
Mehr als ein Diagramm
Process Studio verbindet Modell, Merkmale, Rollen, Systeme, Anforderungen, Risiken, Tests und Lieferobjekte zu einem Zusammenhang, der beim nächsten Vorhaben wieder zur Verfügung steht.
Erst die Struktur, dann die Diagramme
Ein Prozessbild allein sagt nicht, wo im Unternehmen dieser Prozess steht. Das Unternehmensmodell gibt ihm seinen Platz – in sechs Stufen, von der Prozesslandschaft bis zum einzelnen Ablauf.
Die Gliederung gilt für alle Projekte eines Mandanten. So heisst P2M im Logistikprojekt genauso wie im HR-Projekt – und die Zahlen lassen sich zusammenzählen.
01 ProzesslandschaftCORE KernprozesseP2M Planung bis FertigungP2M.01 Master DataP2M.01.02 Bill of MaterialP2M.01.02.01 Create BOMO2C Auftrag bis ZahlungI2D Bestand bis AuslieferungSUPP Unterstützende ProzesseUnternehmensmodell
Die Gliederung der Prozesse. Sie gehört dem Unternehmen und überlebt jedes Vorhaben.
- L0 bis L5, Ebenen überspringbar
- Nummernkreis für alle Kennungen
- ein Modell je Mandant
Organisation
Menschen, Einheiten, Verantwortung – verknüpft mit dem Modell statt darin verdoppelt.
- Leitung, Bereiche, Streams
- RACI je Ebene und je Schritt
- Zuordnungen per Mail bestätigt
Projekte
Die Vorhaben, die an der Gliederung arbeiten – mehrere je Mandant, auf derselben Grundlage.
- SAP-Logistik, HR, Instandhaltung
- eigene Jira- und Confluence-Räume
- gemeinsame Nomenklatur
Aus der Gliederung entsteht die Kennung jedes Prozessschritts: P2M.01.02.01-AC001. Sie steht im Modell, in der BPMN-Datei, im Jira-Vorgang und auf der Confluence-Seite – überall dieselbe.