Was dahinter steckt
Hinter jedem Knoten steckt mehr als eine Box
Jede Organisationseinheit im TAOM Organisationsmodell kann fachlich beschrieben und mit ihrem operativen Kontext angereichert werden. Neben Aufbau und Zuordnung werden Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Qualitätsanforderungen, Systeme, Outputs und Kontrollen unmittelbar am Organisationsobjekt geführt.
So entsteht aus einem Organigramm ein lebendes Organisationsmodell: Man sieht nicht nur, wer wo eingeordnet ist, sondern auch, was eine Einheit leistet, wofür sie verantwortlich ist und welche Anforderungen für ihre Arbeit gelten.
Zwei getrennte Sichten, weil es zwei verschiedene Fragen sind: Was tut die Einheit? und unter welchen Bedingungen ist das Ergebnis akzeptabel?
Ein Beispiel aus dem Modell oben
Übersicht
Ziel
Technische Voraussetzungen für den Betrieb schaffen und erhalten.
Systeme
SAP Fiori
Transaktionen
IW21 CAT2
Output
Technischer Bericht · Systemkonfiguration
Unter welchen Bedingungen das Ergebnis zählt
Risiken
unvollständige Basisdaten · widersprüchliche Informationen · veraltete technische Vorgaben
Kontrollen
Vollständigkeit · Plausibilität · Version und Status
Nachweise
Prüfzeugnisse · CoA · technische Freigaben
Freigabe
Nur bei geklärten Qualitätsmängeln und vollständigen Nachweisen.
Woran die Einheit hängt
Personen Rollen RACI
Prozesse Systeme Anforderungen
Entscheidungen Wissen Tests
Ändert sich eine dieser Verbindungen, wirkt es dort, wo damit gearbeitet wird – nicht nur im Bild.
Dasselbe Modell, andere Organisation
Weil eine Organisationseinheit ein Objekt im Digital Twin ist und keine Zeichnung, trägt dieselbe Struktur auch ausserhalb eines Projekts:
Program Management → PMO → Streams → Teams
Geschäftsführung → Operations → Supply Chain → Produktion → Qualität
Global Process Owner → Process Owner → Process Expert → Key User
Menschen · externe Partner · KI-Workforce – in derselben Kette, mit einem Menschen am Ende.